In der Mode sprechen wir viel über nachhaltige Materialien und bewussten Konsum. Doch was passiert am Anfang des Entstehungsprozesses? Genau dort entsteht ein großer Teil des Abfalls der Modeindustrie – lange bevor ein Teil verkauft oder getragen wird.
Wir sprechen mit der Designerin Natascha von Hirschhausen, die mit ihrem gleichnamigen Label einen radikalen Ansatz verfolgt: zero-waste als Designprinzip. Ihre Kollektionen entstehen so, dass beim Zuschnitt kein Verschnitt entsteht – und stellt damit eine Praxis infrage, die in der Mode seit Jahrzehnten als normal gilt.
Wir sprechen über die gestalterische Logik hinter zero-waste, über das transformative Potenzial des Ansatzes für die Industrie und über die Frage, welche Verantwortung Design heute trägt. Außerdem geht es um Machtverschiebungen zwischen Konsument:innen und Industrie, neue Perspektiven in der Designausbildung und darum, wie eine Modewelt aussehen könnte, in der Verschnitt nicht mehr selbstverständlich ist.
Eine Folge über radikales Umdenken, echte Innovation – und darüber, warum die Zukunft der Mode vielleicht genau dort beginnt, wo ein Kleidungsstück entworfen wird.
Unsere Shownotes für euch:
Vergesst nicht: keep it slow!
—–
Unsere Intro/Outro Musik ist SOUL von Alex-Productions | https://onsound.eu/ | promoted by https://www.chosic.com/free-music/all/
Creative Commons CC BY 3.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

Kommentare